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Freitag, 5. Dezember 2014

Abschied vom Herbst

Der Herbst 2014 war überdurchschnittlich schön und warm. Mit diesen letzten Novemberbildern verabschiede ich mich von ihm und bin nun auch bereit den Winter zu empfangen.

























Samstag, 29. November 2014

Lac de la Gruyère FR

Bei uns im Tal ist es weiter herrlich mild und wunderbar herbstlich. So planten wir für vergangenen Samstag wieder mal eine Seeumrundung.

(Wen's interessiert, sämtliche Seeumwanderungen sind auf meiner HP http://gelegenheitsknipserin.ch/index.html unter "Wandern"- "Seeumwanderungen"aufgelistet und kurz beschrieben)

Unser Objekt der "Begierde", der Lac de la Gruyère im schönen Greyerzerland. Dieser See schlägt aber mit 45km Weg zu Buche, was natürlich nicht in einem Tag zu schaffen ist (auf jeden Fall nicht von uns). So werden wir dieses Projekt in 3 Etappen aufgliedern.

Die erste Etappe begannen wir in Corbières FR. Dichter Nebel empfing uns an diesem Morgen und liess das Dorf in einer speziellen Stimmung auf uns wirken. Forsch schritten wir durch die stille Siedlung, bald etwas abwärts Richtung See. Als wir aber die Brücke von Corbière erreichten, war uns klar, dass wir mal wieder auf dem falschen Weg waren!

Also wieder ein paar Meter zurück, zum letzten Wegweiser, wo uns dann sofort klar wurde, dass wir hier falsch abgebogen waren. Also weiter, jetzt auf dem richtigen Trail. So gleich ging es aufwärts in einen Wald hinein. Je höher wir stiegen, je mehr begann sich der Nebel zu lichten.

Nach kurzer Zeit ging es wieder abwärts zum See. Diese "Strategie" sollte sich auf dem ganzen linken Seeufer so zeigen. Ein stetiges Auf und Ab, rauf in den Wald, runter an den See.

Ich hatte es nun sehr eilig, so nahe wie möglich an den See zu kommen, mit einem, so gut wie möglich, freien Blick auf das Gewässer, denn der Nebel lichtet sich nun vollends und dieser Moment am Morgen wird meist mit einem netten Licht begleitet, das ich nicht verpassen wollte.

Wir waren sofort sehr begeistert von diesem tollen Weg, den wir in einem sehr guten Zustand vorfanden, der wirklich enorm abwechslungsreich war und uns auch ein bisschen forderte mit den wiederholten Aufstiegen.

Wir genossen diesen wunderbaren Morgen sehr, die Stille, die überaus schönen Wälder, den See, der immer wieder in einer anderen Farbe leuchtete, in der Ferne die leicht verschneiten Berge.
Wirklich traumhaft und erstaunlich, dass kein Mensch hier unterwegs war.

Plötzlich zerrissen Schüsse die Stille! Woher sie kamen konnten wir nicht lokalisieren und bald vergassen wir sie wieder.
Wenig später tuckerte ein Boot heran, besetzt mit drei Männern, der eine von ihnen bewaffnet mit einem Gewehr...und mit diesem zielte er und erschoss vor unseren Augen eine arme harmlose Möwe.

Ich hätte den Kerl erwürgen mögen! Was für eine seltsame Art von Freizeitbeschäftigung.....Nach diesem hässlichen Zwischenfall hatte ich etwas Mühe in die vorherige Leichtigkeit des Seins zurück zu finden...

Langsam näherten wir uns dem Ende des Sees. Hier gab es einige schöne Häuschen und Plätze zum verweilen. Im Sommer sicher gut besucht. Als wir an den Dorfrand von Broc kamen, war der Geruch von Schokolade allgegenwärtig, Chocolat Caillier lässt grüssen ;-)

Nun nahmen wir die andere Seeseite in Angriff. Hier bewegten wir uns nun eine Weile am Rande eines Naturschutzgebietes. Auch dieses wunderschön in den aktuellen Herbstfarben.

Am Strand von Morlon machten wir bei herrlich milden Temperaturen eine längere Mittagspause. Hier hatten sich auch ein paar andere Leute eingefunden um den Tag zu geniessen. Eine süsse Tigerkatze leistete uns Gesellschaft und wir teilen unsere Wurst redlich mit ihr.

Auf dem letzten Wegstück bewegten wir uns wieder vorwiegend durch den Wald, aber immer sehr nahe am See. Auch hier waren wir wieder begeistert ab den prächtigen Exemplaren von den verschiedensten Bäumen. Ich liess es mir nicht nehmen, den einten oder anderen zu berühren, zu umarmen und zu loben, wie schön und stattlich er doch sei ;-) Wahre Wunderwerke der Natur!

Nach 4,5 Std und 16km erreichten wir die Brücke von Corbières und beschlossen diese erste Etappe rund um den Greyerzersee. Wir waren uns einig, hier hin kommen wir gerne wieder, es war unheimlich schön!